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G'schichten aus dem Bus - Christiane fährt

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Zweitägige Kultur- und Wein-Reise nach Unterfranken (15. + 16.6.2019)

Unser Ziel ist Hüttenheim, ein historischer Weinort im Weinparadies Franken in dessen Mitte eine über 700jährige Kirchenburganlage steht. Der wundervolle Ortskern wird von seinen Bewohnern sehr gepflegt und mit schönen Gärten, vielen Blumen und Bäumen geschmückt*.

Diesmal brechen wir zu einer Kultur- und Weinreise nach Hüttenheim in das schöne Frankenland auf. Mit meinen Münchner Teilnehmerinnen starten wir um 9:00 Uhr in Richtung nördliches Bayern.

Wie immer ist die Fahrt sehr kurzweilig und wie im Flug vergangen, so dass wir um die Mittagszeit zu unserem ersten Ziel, dem Weinort Volkach, einfinden. Die kleine historische Stadt ist ein bedeutender Wein- und Touristenort im fränkischen Weinbaugebiet direkt an der berühmten Mainschleife. Dort lassen wir uns das Mittagessen mit fränkischen Spezialitäten schmecken, bevor es zum Bummel durch die Altstadt geht. Es gibt viel zu entdecken, nicht nur historische Häuser, Türme und Plätze, sondern auch schöne Hinterhöfe mit Heckenwirtschaften. Weiter geht es zur Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Von dort haben wir einen schönen Blick auf Volkach und die umliegenden Weinberge.

Gemütlich geht es zurück zum Auto, das uns zum nächsten Aussichtspunkt „Terroir f“ bringt. Von diesen Aussichtspunkten „Terroir f“ gibt es einige, verteilt im ganzen Weinbaugebiet. Sie bieten einen freien und weiten Blick über die wundervolle Landschaft und die sanften Hügel mit den Weinbergen.

Gleich nebenan befindet sich die Vogelburg und was liegt näher, als bei diesem schönen Wetter einen Kaffee und ein Eis dort oben zu genießen? Der Blick auf den Main mit der kleinen Sandzunge, auf der sich sowohl die Badegäste als auch Kajakfahrer tummeln und den großen Ausflugsflössen ist phänomenal.

Jetzt geht es zum Weinhof am Nussbaum in Hüttenheim. Wir werden aufs Herzlichste von der Besitzerin und ihrer Familie begrüßt und setzen uns erst einmal unter den großen Nussbaum zum Aperitif. Um uns herum sieht man nur grün und darauf die Pferde der Hausherrin. Unsere Zimmer liegen in einem wunderschönen, sehr mediterran angehauchten Gästehaus. Sie sind groß und sehr schön hergerichtet.

Vor dem Abendessen und der anschließenden kleinen Weinprobe im Haus erkunden wir den historischen Ortskern und die historische Kirchenburg, die sehr gut erhalten ist. Sehr sehenswert sind die vielen Fachwerkhäuser sowie die schönen Vorgärten der Häuser.

Am 2. Tag besuchen wir am Vormittag das Iphofener Knaufmuseum. Sehr schick und sehr modern kombiniert mit dem alten Bau direkt am Marktplatz gelegen. Die Sonderausstellung zum Thema „Elefanten“ war sehr sehenswert. Die Architektur des Museums selbst ist eine Reise wert und so durften wir außerdem die Reliefsammlung der großen antiken Kulturepochen bestaunen. Den Besuch in Iphofen haben wir mit einem kleinen Mittagessen in einem der schönen Restaurants beendet.

Zurück auf dem Weinhof kamen wir rechtzeitig zu Beginn der Neuweinprobe und Vernissage, die um 14:00 Uhr startete. Zur Verkostung standen die neuen Weine, ganz frisch aus den Fässern in den Flaschen zum Probieren. Dazu gab es jede Menge leckeres herzhaftes Gebäck. Eine befreundete Künstlerin hat zusammen mit ihrer Tochter Bilder ausgestellt, die im ganzen Haus verteilt waren und bewundert aber auch gekauft werden konnten.

Meine Teilnehmerinnen haben das Angebot weidlich genutzt und Franzls Kofferraum war groß genug, um all die Schätze mit nach Hause zu nehmen.

Am späten Nachmittag ging es dann wieder heimwärts, so dass meine Teilnehmerinnen am Abend gut und sicher wieder zuhause in München waren.

* Quelle www.weinparadies-franken.de

Mein Bus in neuem Design am 31. Januar 2019

Gestatten: Franzl ist mein Name. Ich habe ein ganz tolles neues Kleid von Jill bekommen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!

Jill ist Illustratorin und hat das Design so wunderbar gemacht, dass ich mich immer sehr freue, in diesem tollen Auto fahren zu dürfen. Vielen Dank Jill 😊

Wanderung auf den Kranzberg (23.05.2019)

Der Hohe Kranzberg ist mit einer Höhe von 1397m ein kleiner Berg im Westen Mittenwalds. Er wird im Osten durch Mittenwald, im Westen durch die Elmau, im Norden durch den Schmalensee und die Buckelwiesen sowie im Süden durch Lautersee und Ferchensee begrenzt*.

Heute geht es zu Fuß auf den hohen Kranzberg. Mein Vater kennt ihn wie seine Westentasche und so stand er um halb 10 Uhr in voller Wander-Montur schon unten vor der Tür, um mich für den Aufstieg abzuholen.

Unser Ausgangspunkt ist an der Gröbl Alm. In allerherrlichstem Sonnenschein ging es zwischen den Wiesen mit Enzian und unzähligen Butterblumen, Löwenzahn, Gänseblümchen und rosazarten Blumen in die wunderschöne Landschaft.

Wir sind an den Heustadeln vorbei zur Marienkapelle gekommen. Nach einem kurzen Besuch gingen wir weiter zur nächsten Station, die Korbinian Hütte. Von dort hatten wir einen grandiosen Blick auf die Berge. Weiter ging es Richtung St. Anton, dem Berggasthof, der am Sessellift des hohen Kranzbergs liegt. Schön ist ein Barfußweg für Groß und Klein, den besonders auch Familien im Sommer gerne nutzen. Ein schöner Aussichtspunkt, an dem Tafeln für die einzelnen Berge angebracht waren sowie ein paar Bänke luden uns zum Hinsetzen ein. Der Blick war herrlich! Wir konnten soweit sehen! Mein Vater hat mir alles erklärt: Welche Wege wohin führen und wie die Berge heißen.

Und so sind wir nach einer kurzen Rast weiter Richtung Gipfel gewandert. Weit war es auch nicht mehr und wir haben uns vorgenommen, dass wir oben auf der Bank Brotzeit machen wollen. Der Wind blies uns um die Ohren, so dass wir uns doch lieber in die Hütte gesetzt haben.

Frisch gestärkt ging es nun zurück ins Tal. Wir sind recht schnell im Wald gewesen und dann hörte auch der Wind auf, um uns herum zu pfeifen.

Der Weg führte uns hinter zum Lautersee. Dort kamen wir erst einmal in eine Herde Schafe. Helle, dunkle, gescheckte Schafe, alle bunt durcheinander und fast jedes Schaf mit einer Schelle, so dass wir sie schon von weitem hören konnten. Am Lautersee haben wir noch eine Weile auf einer Bank gesessen und den Schafen zugeschaut. Dann sind wir weiter in Richtung Gröbl Alm.

Wir sind an einem Steingarten vorbeigekommen, an dem viele Tafeln waren, die uns die verschiedenen Gesteinsarten erklärt haben. Und dann war es auch nicht mehr weit und wir haben unser Auto erreicht.

* Quelle Wikipedia

Roseninsel und Kloster Andechs (25.6.2019)

Die im Starnberger See gelegene Roseninsel ist eine 2,56 Hektar große, idyllische und autofreie Insel mit Garten- und Parkanlagen, in denen ein Casino genanntes Schlösschen liegt.*.

Heute ist ein wolkenloser warmer Sommertag. Ideale Voraussetzungen für einen wundervollen Tag am See.

Los geht es um 9:00 Uhr und diesmal starten wir von Moosburg zum Starnberger See. Wir fahren gemütlich über die Autobahn und lassen München dabei „links liegen“. In Gilching fahren wir ab und nehmen dabei die schöne Uferstraße von Starnberg bis nach Feldafing, wo wir unter Bäumen am Sportplatz parken. Von dort führt ein leichter Spaziergang auf dem Seeuferweg direkt bis zum Glockensteg. Von hier aus legen die Zillen ab. So werden die flachen Holzboote in dieser Region genannt. Wir dürfen auf der Zille Platz nehmen und der nette Fährmann erklärt uns während der kurzen Überfahrt alles Wissenswerte rund um die Roseninsel.

Wir gehen nun direkt zum Casino und bewundern schon auf dem Weg dorthin die Rosenbäumchen. Sie stehen alle in voller Blüte und duften um die Wette. Es sind sehr alte Züchtungen, die bis in das 18. Jahrhundert zurück reichen. Rosen in allen Farben leuchten uns nun im wundervollen Rosengarten entgegen, dessen Mittelpunkt die 5m hohe blauweiße Glassäule mit dem goldenen Engel ziert. Der Besuch im Casino darf nicht fehlen und so nehmen wir die Gelegenheit wahr und besichtigen das kleine Schlösschen auch von innen.

Im Strandbad von Feldafing gibt es ein kleines Mittagessen auf der Terrasse unter den Sonnenschirmen. Gut gestärkt sind wir entlang des Seeweges bis zum kleinen Yachthafen gelaufen, um die Füße im klaren Wasser des Sees zu kühlen. Herrlich war das!

Ich habe meine Damen mit dem Franzl direkt am Strand abgeholt und nun stand Kloster Andechs auf dem Programm. Das ist nur einen Katzensprung entfernt und liegt herrlich auf einer Anhöhe gelegen zwischen dem Starnberger und Ammersee.

Das Kloster Andechs ist heute Teil der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs im Bistum Augsburg. Die Benediktinermönche auf dem „Heiligen Berg Bayerns“ betreuen eine der ältesten Wallfahrten in Bayern. Größter Wirtschaftsbetrieb der Abtei ist die Klosterbrauerei Andechs. Sie ist heute in Deutschland die größte von nur noch wenigen authentischen Klosterbrauereien, die durch eine existierende Ordensgemeinschaft konzernunabhängig geführt wird. Gebraut und abgefüllt wird nur vor Ort in Andechs.

Der „Heilige Berg“ Andechs ist nach Altötting der zweitgrößte Wallfahrtsort Bayerns. Das Bräustüberl des Klosters ist dank seiner Küche und des Bieres (Andechser) aus der Klosterbrauerei ein Magnet für Touristen und Einheimische**.

Wir sind das kurze Stück vom Parkplatz durch den Park nach oben gelaufen. Vorbei an schönen Skulpturen ging es entlang vieler Schautafeln, die über den Werdegang des Klosters berichteten. Durch den Innenhof sind wir zunächst die Kirche umrundet, bevor wir in die kühle Klosterkirche eintraten. Pastellfarbene Wände, reich verziert mit goldenen Ornamenten leuchten uns im Innern entgegen. Aber auch das Deckengewölbe davor war herrlich mit Rosenornamenten bemalt.

Nach der Erfrischung in der Kirche haben wir es uns auf der Terrasse des Bräustüberls bei Kaffee und Kuchen sowie Eiskaffee gemütlich gemacht, bevor es am späteren Nachmittag langsam nach Hause ging.

Hier geht es entlang zur Sonnenterrasse des Bräustüberls

* Quelle https://www.starnbergersee-info.de/roseninsel

** Quelle Wikipedia

Zwiesel und der Große Arber (6.8.2019)

Die Stadt im Bayerischen Wald ist bekannt für die Glasindustrie (Zwiesel Kristallglas AG), Kristallmanufakturen (Theresienthal) und die Glasfachschule. Zwiesel nennt sich aus diesem Grund auch „die Glasstadt“*.

Um 8:00 Uhr ging es auf den Weg von Zolling über Freising nach Moosburg, um meine Gäste für diesen Tagesausflug abzuholen.

Es dauerte nicht lange, bis sich gleich eine angeregte Unterhaltung zwischen allen ergab. Die Fahrt war überaus angenehm und flux waren wir auch schon angekommen. Wir haben direkt in Zwiesel am schönen Stadtpark geparkt und sind mit reichlich gefülltem Picknick-Korb direkt über die kleine Straße hinüber zum Park gelaufen. Ein Tisch mit 2 Bänken hat nur auf uns gewartet. Mit Tischdecke und allen Utensilien haben wir ein herrliches Picknick veranstaltet mit allem, was das Herz begehrt.

Nach der Stärkung ging es zur Kristallglas AG, die sich 100 m hinter dem Park befand. Hier steht im Hof eine große Glaspyramide. Das ist die größte der Welt und besteht aus lauter übereinander gestellten Weingläsern. Das sieht sehr imposant aus. Anschließend sind wir in das Werk hinein gegangen, um den Glaswerkern ein wenig zuzuschauen.

Die Glaswerker bei der Arbeit

Es waren insgesamt 4 Glaswerker deren Arbeit so aufeinander abgestimmt war, dass am Ende ein schönes Glas entstanden ist.

Der integrierte Werksverkauf lädt alle Gäste zum Stöbern ein. Nach dem Bummel durch die Glasmanufaktur haben wir dann den Weg in Richtung Großer Arber eingeschlagen. Wir hatten schon auf dem Hinweg von dem neu eröffneten Café der Entertainerin Gloria Grey gehört. Eine Teilnehmerin, die ursprünglich aus der Gegend stammt, hatte uns darüber informiert und so hat es sich ergeben, dass wir uns spontan aufgeteilt haben: 2 Gäste gehen in das neue Café und 3 Gäste fahren mit auf den großen Arber.

Der Große Arber (tschechisch Velký Javor) ist mit 1455,5 m ü. NHN der höchste Berg des Böhmerwaldes / Bayerischen Waldes und von Niederbayern und wird auch als „König des Bayerischen Waldes“ bezeichnet*.

Es ging vorbei am großen Arbersee, der gut besucht war. Das sonnige Wetter haben viele Urlauber genutzt, ins kühle Nass zu springen oder aber mit den Tretbooten auf dem Arbersee zu schippern.

Wir haben direkt an der Talstation des großen Arbers gehalten. Weiter ging es zur Ticketkasse und dann wie beim Skifahren durch die Schleusen zur Kabinenbahn. Oben angekommen haben wir erst einmal die tolle Aussicht genossen. Umwerfend weit kann man sehen.

Oben befindet sich ein Glas-Lift, der die obere Talstation mit der Eisensteinhütte und der Bergstationshütte verbindet. Wir sind ein wenig gelaufen, um vom Wegesrand über die Wiesen und Wälder zu schauen.

Auf der Terrasse der Eisensteinhütte gönnen wir uns eine schöne Tasse Kaffee mit Kuchen. Es war genügend Platz und der Panorama-Rundblick ist eine Wucht! Die Zeit ging viel zu schnell um, so dass wir kurz vor der letzten Rückfahrt noch eine der letzten Gondeln erwischt haben.

Blick von der Talstation hinauf auf den großen Arber

Die beiden Damen im Café von Gloria Grey haben wir ebenfalls wieder abgeholt und sie haben auch bei der Gelegenheit die Diva selbst getroffen. Sie saß mit einem Künstler ebenfalls auf der Terrasse.

Auf dem Rückweg haben wir noch die St. Nikolaus Kirche in Zwiesel besucht sowie die alte Schule, in der unsere Teilnehmerin zur Schule gegangen war. Es ist schön zu sehen, welche Erinnerungen wieder wach werden, wenn man an einen geliebteOrt zurückkommt.

*Quelle Wikipedia

https://www.pnp.de/lokales/landkreis_regen/zwiesel/3174029_Mit-Flower-Power-zum-Cafe-Gloria-2.html

Höhenwanderweg Schmalensee (25.05.2019)

Der Schmalensee liegt zwischen Krün und Mittenwald sehr malerisch gelegen. Er ist 7 Hektar groß und liegt umgeben von vielen Wiesen. Dahinter erhebt sich das Karwendelgebirge.

Mein letzter Tag in dieser schönen Gegend ist angebrochen. Heute geht es auf eine leichte Wanderung um den Schmalensee. Mein Vater hat wieder die Führung übernommen und seinen „Spezialparkplatz“ an der Gröbl Alm angefahren.

Marienkapelle

Von dort aus geht es durch schöne saftig-grüne Wiesen mit dem blauen Enzian. Weiter langsam ansteigend vorbei an Heustadeln und weiter zu einem Reiterhof, der gerade eine ganz neue Reithalle bekam. Vorbei am Reiterhof ging es auf dem asphaltierten Weg weiter zu unserem nächsten Zwischenstopp, die Goas-Alm. Die heißt so, weil es da wirklich viele Ziegen gibt, aus deren Milch es dann Ziegenkäse zur Brotzeit gibt.

Beim Wandern ist entlang der Strecke immer viel zu sehen. Diesmal war es ein Junge, der in einen Baumstamm geschnitzt in Richtung der Berge schaut. Das war sehr schön anzusehen.

Skulptur entlang des Weges

Von der Goas-Alm war es nicht mehr weit zum Schmalensee. Dieser liegt sehr malerisch zwischen den Hügeln. Wir blieben ein Weilchen, um die schöne Bergwelt auf uns wirken zu lassen und sind dann langsam zurück in Richtung Parkplatz marschiert.

Sehr schön gelegen ist der Schmalensee

Eine gute Brotzeit darf nie fehlen und was lag näher, als zur Goas-Alm zu gehen, um den frischen Käse zu verkosten? Das Wetter war gut und so haben wir im kleinen Biergarten neben der Brotzeit auch die Sonne genießen können.

Die Goasn, alle zam

Gemütlich sind wir dann zum Auto zurück geschlendert und dann hieß es auch schon Abschied nehmen, denn meine Erkundungstour habe ich erfolgreich abgeschlossen. Mein Vater hat dann noch ein paar weitere Tage seines Urlaubs in dieser reizenden Gegend verbracht und hat Besuch von seiner Enkelin bekommen, um nochmals auf seinen Hausberg zu Wandern und auf der ihm gewidmeten Bank zu verweilen.

Käserei Ettal und die 3 Königsschlösser Linderhof, Neuschwanstein und Hohenschwangau (24.05.2019)

Heute geht es zur Schaukäserei des Kloster Ettals.

Die Schaukäserei Ammergauer Alpen eG in Ettal darf, als 1. Betrieb in Bayern überhaupt, ihre Käse- und Milchprodukte mit dem neuen Siegel „Geprüfte Qualität Bayern Ammergauer Alpen“ schmücken. Die Auszeichnung garantiert dem Verbraucher, dass er echte Qualitätsprodukte aus den Ammergauer Alpen erwirbt, die zu 100% von Bauern aus der Region stammen und zudem auch in vollem Umfang in den Ammergauer Alpen verarbeitet werden.

Franzl vor der Schaukäserei Ettal

Sie steht Einheimischen und Gästen als ein Zentrum der Regionalvermarktung und traditionellen Käseproduktion offen, gemäß dem Leitsatz: „Probieren, Erleben und Genießen“*.

Genau das hat mir die Dame in der Käserei sehr nett erklärt. Daran hat sich auch die Besichtigung der Räumlichkeiten angeschlossen sowie eine Erklärung zur Verkostung.

* Quelle https://www.schaukaeserei-ettal.de/

Mein nächstes Ziel ist Schloss Linderhof.

Die „Königliche Villa“ Schloss Linderhof in der oberbayerischen Gemeinde Ettal im südlichen Bayern ist ein Schloss des bayerischen Königs Ludwig II*.

Die Strecke von Ettal nach Schloss Linderhof beträgt nur 11 km und so war ich recht schnell dort. Am Eingang steht, dass der Schlosspark kostenfrei zu besichtigen ist. So bin ich mit den anderen Besuchern zum Schloss gegangen und dort vorbei zu den Wasserspielen. Ich habe mir den Brunnen angesehen und bin zu dem runden Tempel hochgelaufen, von dem aus man einen schönen Blick auf das Schloss hat.

Wieder zurück konnte ich einen Blick hinter das Schloss werfen. Der Garten rundherum ist wundervoll angelegt und auch hoch über dem Schloss auf der anderen Seite war ein Pavillon angelegt, der es erlaubte, von diesem Hügel hinüber zum anderen Hügel zu schauen. Die Lustgärten zu beiden Seiten des Schlosses waren ebenso eine Augenweide.

Auf dem Rückweg habe ich das Marokkohaus angeschaut. Es liegt etwas abseits des Weges und wird wohl deshalb wenig besucht. Es ist zweifarbig, in Streifen angemalt und hat einen Turm mit einem Halbmond oben darauf. Über eine wunderschöne Holztreppe gelangt man zum Eingang des Hauses. Er ist verglast und man kann nicht hinein gehen. Aber der Blick lohnt allemal. Schöne Mosaike sowie ein Springbrunnen im vorderen Bereich zieren dieses Kleinod.

Das Marokkohaus

Nun geht es zu Schloss Hohenschwangau und Neuschwanstein.

Das Schloss Hohenschwangau liegt direkt gegenüber von Schloss Neuschwanstein im Ortsteil Hohenschwangau der Gemeinde Schwangau bei Füssen in Bayern*.

Das „Märchenschloss“ Neuschwanstein ist das berühmteste der Schlösser Ludwigs II. und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands*.

Die Strecke von Schloss Linderhof führt mich vorbei am Plansee, der in Österreich liegt. Das ist ein sehr langgezogener ebenfalls türkisblauer See, herrlich gelegen mit vielen Rastplätzen.

In Hohenschwangau angekommen führt mich mein erster Weg direkt zur Information. Dort bekam ich eine Karte und sehr nett Auskunft, wie ich zu den Schlössern komme.

Der Weg führte mich zunächst zur Treppe hoch Richtung Schloss Hohenschwangau. Es ist herrlich herausgeputzt mit einem tollen kleinen Garten und wundervollen Blick über den Eibsee. Zurück und vorbei an der französischen Schülerklasse ging es nicht über die Treppe, sondern den etwas längeren Weg hinten herum.

Das Schloss Neuschwanstein habe ich von weitem bewundert. Für eine Besichtigung hätte ich noch über 2 Stunden warten müssen. Deshalb werden wir beim nächsten Mal die Eintrittskarten vorher bestellen und die Besuchszeit vereinbaren.

Unser Märchenschloss Neuschwanstein

* Quelle Wikipedia

Kloster Ettal und Hoher Peißenberg (22.5.2019)

Das Kloster Ettal ist eine Benediktinerabtei (Abtei zu den heiligsten Herzen Jesu und Mariä) im Dorf Ettal in Oberbayern und gehört der Bayerischen Benediktinerkongregation an.

Die Abtei liegt rund zehn Kilometer nördlich von Garmisch-Partenkirchen und südöstlich von Oberammergau. Das 1330 gegründete Benediktinerkloster ist heute ein beliebter touristischer Anziehungspunkt*.

Diesmal erkunde ich einige Orte und Sehenswürdigkeiten um Mittenwald und weil diese Gegend von meinem Vater heiß geliebt wird, habe ich ihn als Begleitung gleich mitgenommen. Auf sein Urteil kann ich mich jederzeit verlassen.

Los geht es nach dem Mittagessen in Richtung Kloster Ettal. Der Ort ist nicht sehr groß und so war das Kloster nicht zu übersehen. Wir sind gleich beim 1. Parkplatz rechts abgebogen, vorbei am Friedhof und der Käserei. Am Ende der langen Mauer haben wir einen Parkplatz ergattert und sind zum Eingangstor gelaufen. Dort haben wir uns erst einmal einen Überblick verschafft, was es hier alles gibt.

Das Kloster beherbergt neben einer Brauerei auch eine Destillerie und Bäckerei. Durch ein Tor kamen wir in den großen Innenhof. Wir sind die Treppen hoch zur Pforte des Klosters gelaufen. Auch von innen ist die Kirche sehr schön. Es blinkt und glitzert überall. Wieder draußen sind wir zum Klosterladen gegangen um zu sehen, was alles angeboten wird. Von kirchlichen Devotionalien über Bücher, Karten, Mitbringsel bis hin zu Hochprozentigem und Bier aus der eigenen Herstellung. Für jeden gibt es etwas, ganz egal ob groß oder klein.

Unser nächstes Ziel ist der Hohe Peißenberg. Er liegt ungefähr 30km entfernt und ist leicht erreichbar.

Der Hohe Peißenberg im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau ist eine 988 m ü. NHN hohe Erhebung im Bayerischen Alpenvorland.

Mitunter wird er inoffiziell als ‚Hohen Peißenberg‘ bezeichnet oder mit seinem ursprünglichen Namen Peißenberg und in Anspielung auf die in der Schweiz gelegene Rigi auch Bayerischer Rigi genannt*.

Es ist Kaffeezeit und so sind wir erst einmal zum Kaffeetrinken in das Restaurant eingekehrt und haben uns eine leckere Käsesahnetorte und ein Kännchen Kaffee mit und ohne Koffein schmecken lassen. Danach ging es weiter zur Kirche. Hochinteressant, denn hier handelt es sich um eine Doppel-Kirche. Das heißt, sie hat 2 Bereiche, in denen unabhängig voneinander eine Lesung oder Messe abgehalten werden kann, getrennt durch eine Wand mit 2 Türen. Der vordere Bereich war schlicht, schön und dunkler. Der hintere Bereich war hell und pastellfarbenen mit viel Gold und reichen Verzierungen.

Hinter der Kirche, etwas tiefer auf dem weiteren Areal liegt eine meteorologische Station. Hier wird mit Hilfe der EU geforscht und das Wetter analysiert.

Auf dem Rückweg haben wir die schöne und weite Aussicht genossen und dabei auch die einzelnen Wetterstationsschilder angesehen und versucht, die dort gestellten Fragen zu beantworten, was gar nicht so leicht war… 😊

* Quelle Wikipedia

Swarowski Kristallwelten in Wattens, Tirol (09.04.2019)

Meine erste große Busreise, bei der ich nicht meinen kleinen Franzl nutze, sondern durch meine Kooperationspartnerin Martina Hagl unterstützt werde, geht nach Wattens in Tirol. Genauer gesagt zu den Swarowski Kristallwelten.

Die Swarovski Kristallwelten sind eine von André Heller im Auftrag des Kristallglas Herstellers Swarovski konzipierte Erlebniswelt, bestehend aus Park, Kunstmuseum, Verkauf und Restaurant. Sie wurden im Jahr 1995 eröffnet und befinden sich im nahe Innsbruck gelegenen Wattens in Tirol, dem Hauptsitz und Gründungsort des Unternehmens.*

Treffpunkt für die Teilnehmer dieser Tagestour war am Freisinger Bahnhof um 8:00 Uhr. Es ging über Land am Flughafen vorbei Richtung Ismaning, um südlich von München auf die Autobahn aufzufahren. Das Wetter war schön und alle waren guter Laune.

Meine eigens für diese Reise angefertigte kleine Broschüre habe ich während der Fahrt ausgeteilt, so dass sich die Gäste ein Bild über die Exkursionen sowie den Ablauf des Tages machen konnten.

In Wattens angekommen, haben wir die vorab organisierten Tickets und Broschüren über die Swarowski-Kristallwelten ausgeteilt und die Uhrzeit abgestimmt, wann wir uns wieder alle am Bus treffen wollen. Dann ging es gemeinsam los in Richtung des Riesen mit dem geöffneten Mund, der uns in Empfang genommen hat. Dort wurden wir sehr nett von der Empfangsdame begrüßt, die uns eine kurze Einführung über die 17 Wunderkammern gegeben hat.

Die vielen Kristalle, die sich gespiegelt haben an den Wänden, die vielen verschiedenen Düfte, in jeder Wunderkammer ein anderer Duft, das alles hat sehr zu Wohlbefinden beigetragen. Am Ende sind wir dann zu einem großen Verkaufsraum gelangt, wo jeder nach Herzenslust einkaufen oder aber im Café ausruhen, oder in den Garten weitergehen konnte.

Den Rundgang setzten wir fort im wundervollen Park mit seiner Wolken-Wasser-Installation und den 100.000den Kristallen in den Wolken, die nur so um die Wette glitzerten. Der Wettergott spielte auf weiterhin mit und es war angenehm warm. Wir sind hoch zum Aussichtsturm gelaufen und zu dem freien Areal für Kinder. Zum Wasserlauf, an dessen oberen Ende ebenfalls eine Aussichtsplattform war und schließlich zum Labyrinth, dass der Hand von André Heller nachempfunden war. Gott sei Dank war das Laub noch nicht so dicht, so dass man gut sehen konnte, in welche Richtung man sich bewegen musste, um zum großen Kristall in der Mitte zu gelangen. Die Zeit verging wie im Fluge, so dass wir uns beeilen mussten, um rechtzeitig am Bus zu sein.

Im Hotel „Zum Adler“ war eine lange Tafel für uns vorbereitet, damit wir gemeinsam Mittagessen konnten. Es gab eine kleine Mittagskarte, aus der jeder individuell auswählen konnte.

Frisch gestärkt und mit einem Espresso bzw. Kaffee nach dem Mittagessen ging es weiter zur Walkmanufaktur Geiger nach Vomp. Wir hatten viel Spaß beim Stöbern und das ein oder andere gute Stück hat den Weg mit nach Hause genommen.

Kaffee und Eis am Nachmittag dürfen nicht fehlen und so sind wir zum Café Dienzler am Irschenberg gefahren. Drei vorher reservierte große Tische am Fenster haben auf uns gewartet und uns mit reichlich Sonnenschein und herrlichem Panoramablick auf die Berge beschenkt.

Glücklich und sehr zufrieden haben wir dann die restliche Heimreise angetreten, so dass wir zum Abendessen alle wieder zuhause waren.

* Quelle Wikipedia

Der Bus kommt

Es ist soweit: ich habe mein Traumauto gefunden! Er sieht genau so aus, wie ich es mir gewünscht habe. Weiß, angenehm viel Platz für meine Gäste, schickes Design, gute Musikanlage. Ein richtiges Weihnachtsgeschenk 🙂

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